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Lagoa das Furnas und der Pico do Ferro

Lagoa das Furnas

Der Lagoa das Furnas lag in direkter Nähe zu unserer Unterkunft. So hatten wir sehr schnell unseren ersten Tagesausflug geplant. Allerdings hies es vorher noch sich um das Mietauto zu kümmern sowie um die Verpflegung für die darauffolgenden Tage.

Der Anstieg auf dem Pico do Ferro und der Ausblick über den Lagoa das Furnas

Pico do Ferro

Pico do Ferro vom Parkplatz aus gesehen.

Das Auto wurde direkt am See auf dem Parkplatz der Caldeiras abgestellt

um dann erstmal auf den Pico do Ferro zu erklimmen. Am Anfang verläuft der Weg noch recht geradlinig mit etwas Steigung. Allerdings wird es auf halber Strecke immer steiler und Serpentinen schlängeln sich den Hang hoch. Auf dem Weg nach oben kann man bereits eine Vielfalt der einheimischen Vegetation. Vor allem der Loorberwald wächst an dem Hang und ist beim Aufstieg zu genießen. Stellenweise bieten kleine Lichtungen einen tollen Ausblick um die herum liegenden Täler. Da der Weg nach oben sehr steil ist und der Boden teilweise sehr matschig ist ein festes Schuhwerk ratsam. Ich frage mich ob die Familie, die auf Flip Flops unterwegs war, jemals oben angekommen ist? Zu wünschen wäre es Ihnen, denn von oben hat man einen fantastischen Blick über den See.

Anscheinend hatten wir für unsere Ankuft die perfekte Zeit gewählt, außer uns war nur noch die Kiosk Besitzerin anwesend. So konnte man in aller Ruhe die Aussicht genießen und ein paar Schnappschüsse machen. Währen wir uns oben etwas gestärkt hatten kamen auch schon die ersten Autos und Touristenbusse an. Schlagartig wurde es voll und laut.

Ein Rundgang durch die Caldeiras das Furnas

Nach dem Kauf der obligatorischen Postkarte für die Verwandschaft ging es wieder den selben Weg berg ab. Der Abstieg ging sehr zügig voran und war lange nicht so schweißtreibend wie der Aufstieg. Unten angekommen genehmigten wir uns an einen der Stände frisch gepressten Ananas Saft sowie einen Eis. Da die Caldeiras unmittelbar am Parkplatz lagen haben wir uns noch die Anlage angeschaut. Es ist beeindruckend wie die Menschen in Furnas die dampfenden Quellen im Boden für sich nutzten und ihre Eintöpfe köcheln lassen. Doch der Gestank der aus den Fumarolen kommt ist teilweise recht bestialisch. Aber so ist es eben auf einer vulkanischen Insel. Nach ein paar lezten Fotos am den Caldeiras und dem Lagoa das Furnas ging es dann zurück ins Domizil wo man sich für den Abend zurecht machte. Nach dem kräfte zährendem Auf- und Abstieg wollten nun einige den Eintopf essen den man in den Fumarolen kocht, den Cozido de Furnas. Deshalb ging es am frühen Abend zu Tony’s Restaurant wo man sich diesen Eintopf bestellte. Wenn du deftige Hausmannskost magst, ist der Teller bestimmt etwas für. In Einigen Restaurants kann man diesen speziellen Eintopf nur nach einer 24-Stunden Vorbestellung reservieren. Bei Tony’s war dies nicht nötig.

 

Die Tour zum Nachwander findest du auf Komoot

Demnächst gibt es einen weiteren Beitrag zu meinem Aufenthalt auf Sao Miguel. Denn es ging noch zu Vila Franca do Campo.